Deka-Delegation war in Frankreich

Im Matissemuseum„Wir bleiben unbedingt in Kontakt“ war das ermutigende Fazit der Fahrt einer Delegation ins Bistum Cambrai in Nordfrankreich. Zuvor waren die Leipziger fünf Tage auf einer herzlichen Stippvisite durch das Erzbistum nahe der belgischen Grenze. Es war ein Gegenbesuch, nachdem 300 Franzosen aus der Region Nord die Tage der Begegnung des vergangenen Sommers in Leipzig prägten.

Das vorbereitete Programm der gastgebenden Jugendseelsorge war dicht gefällt. So besuchten wir u. a. die Pfarrgemeinden Mormal (mit Kontakt nach Wurzen), Le Cateau (mit Kontakt nach Leipzig-Wahren) und Maubeuge und erfuhren etwas über den hohen Stellenwert von Pilgerfahrten für die Jugendgruppen vor Ort. Wir spürten die große Dankbarkeit für die Erlebnisse in Leipzig und lernten das starke Engagement trotz der oft schwierigen Lage in französischen Kirchgemeinden kennen.

Gemeinsam mit dem Team um Jugendseelsorger Emmanuel Canart wurden wir von Erzbischof Garnier empfangen, der sich nochmals für die gelungene Aufnahme „seiner“ Jugendlichen in Leipzig bedankte. Im Rückblick auf die Leipziger Tage blieben den Jugendlichen vor allem die (überraschende) Herzlichkeit der Quartiergeber, der Tag des sozialen Engagements und die Abende auf dem Nikolaikichhof in Erinnerung.

Delegation im Spitzenmuseum Caudry
Foto: Paul Jaumont

Nun erlebten wir ein kleines Tage der Begegnung-Programm: Sie zeigten uns ein soziales Selbsthilfeprojekt für Arbeitslose der Bewegung Abbé Pieres, des beliebtesten Franzosen, und gemeinsam entdeckten wir die Region Nord – z. B. bei einem Ausflug in die Metropole Lille oder dem Rundgang durchs Museum Matisse in Le Cateau. Immer wieder gab Anlass zur Heiterkeit, wenn wir uns mit einem Mix aus Französisch, Englisch und Deutsch verständigten, fremdartige elektronische Museumsführer bedienten, in jedem Kreisverkehr eine Ehrenrunde drehten, mit unseren netten Quartiereltern Bowling spielten oder auf der Suche nach einer französischen Tanzveranstaltung erfolglos blieben.

Mit dieser Fahrt entstanden wichtige neue Kontakte und Ideen. Die siebenköpfige Leipziger Delegation versucht nun die Kontakte nach Cambrai weiterzuführen und sie in erneute Begegnungen umzusetzten. Gemeinsame Jugendfahrten auf Gemeindeebene oder Treffen z. B. bei Aufenthalten in Taizé sind dabei denkbar.

weitere Infos: Bistum Cambrai

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