„Ein Tag als Eintagsfliege – Wenn ich nur einen Tag zu leben hätte“


So war unser Jugendwochenende vom 26.-28. Februar 2016 im Winfriedhaus in Schmiedeberg (Osterzgebirge):

Wie wäre es, wenn ich nur einen Tag zum Leben hätte? Was wäre mir dann wichtig? Welche Ziele hätte ich? Was würde ich mir für diesen Tag vornehmen? Was würde ich weglassen? Was belastet mich nur? Wie wäre es zu wissen, am Ende des Tages wäre alles vorbei? Verändert mich die Gewissheit des Todes? Wie geht es der Eintagsfliege damit?

Diese Fragen stellten wir uns, als katholische Dekanatsjugend Leipzig, am vergangenen Wochenende im Winfriedhaus zu unserem Jugendwochenende.

Da wir leider nicht wie eine Fliege fliegen können, sie wir gemeinsam mit dem Bus nach Schmiedeberg gefahren. Kaum im Haus angekommen, haben wir uns auch erstmal gestärkt. Den Rest des Freitagabends nutzten wir, um uns und das Thema kennenzulernen. Das Abendgebet war dann der offizielle Tagesabschluss und die Spiele- und Austauschrunden der inoffizielle.

Den Samstag starteten wir mit einem Morgengebet und einem mitreißendem Warm Up. Am Vormittag konnten wir zu zwei von drei Workshops gehen. Es stand zur Auswahl „Erfülltes Leben“, „Entscheide dich! Wie treffen ich Lebensentscheidungen?“ und der biblische Blick auf das Leben. Die Mittagspause hat jeder von uns anders genutzt, entweder mit einer großen Gruppe das Dorf bewandert oder wie die Wandergruppe einfach mal quer durch die schöne Natur oder einfach sich im Haus erholt. Nach einem kurzem Kaffeetrinken und zwei Runden Klammerspiel, starteten die neuen Workshops. Zur Auswahl standen diesmal „Bärenherz“-Hospizarbeit, Patchwork-Identität (Kreativ-Workshop) und „Schlaraffenland“. Nach dem sehr ausführlichem Abendbrot starteten die letzten Workshops. Es stand zur Auswahl Lebens-To-Do-Liste, Testament schreiben und Gottesdienstvorbereitung. Der Höhepunkt des Abends war unsere Nachtwanderung durch den tiefen dunklen Wald, hoch zu Otto`s Eck. Dort genießten wir den Augenblick und beendeten den erlebnisreichen Tag mit einem Abendgebet. Wieder im Haus angekommen wärmten wir uns auf und schlossen den Tag in individuellen Spiel- und Gesprächsrunden ab.

Am Sonntag starteten wir wieder mit einem mitreißendem Warm UP. Danach ging es auch gleich schon zur unserer Reflexionsrunde und zu den letzten Vorbereitungen für den Gottesdienst. Nun war er da der besondere Moment. Der Moment, wo einem bewusst wurde, wie wertvoll seine Zeit ist. Die Eintagsfliege ist nun tot, aber wir dürfen weiterleben und werden die Chance nutzen müssen. Wieder in Leipzig angekommen, verabschiedeten wir uns alle und jeder ging mit seiner Zeit im Gepäck nach Hause.

Wir sagen allen Danke, die uns dieses schöne Wochenende ermöglicht haben. Carpe diem nutz die Stunden, carpe diem nutze den Tag.

Text und Bild:     Markus alias „Maurice“ Heuschkel

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FlyerEintagsfliege

 

 

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