Hinsehen und helfen oder am Leid der anderen ergötzen?

11011097_1037442122937001_1031217866562883353_n11014925_1037444422936771_3556120431909232718_nUnter dem Titel „Im Fokus: Das Kreuz“ veranstalteten die Evangelisch-Lutherische und die Katholische Jugend Leipzig am Freitag, den 27. März 2015 in der Halle 14 der Alten Baumwollspinnerei den Ökumenischen Kreuzweg der Jugend 2015.

 

 

11096461_1037443329603547_851454905045922771_nAn verschiedenen Orten in der Halle „fokussierten“ von Leipziger Jugendlichen frei gestaltete Stationen auf Leid und Tod in unserer Stadt, in unserem Land oder in der Welt. Die Stationen bauten eine ambivalente Spannung zwischen zwei Einstellungen auf: Wollen wir hinsehen, helfen und etwas verändern oder die Leidenden bloßstellen und uns an ihrem Leid ergötzen?

11096476_1037441766270370_1807877879174992597_nJedes Jahr in der Fastenzeit begehen deutschlandweit zehntausende Jugendliche den Jugendkreuzweg und verbinden die Leidensgeschichte und das Sterben Jesus mit Vorgängen in unserer Gesellschaft und ihrem eigenen Leben. Genauso schutzlos und ausgeliefert wie Jesus damals sind auch Menschen heute.

11053589_1037444256270121_4579917727366112062_nMit dem Fokus auf Leid und Tod gewinnt das Leben an Bedeutung und schärft den Blick für die wesentlichen Dinge darin. Wirkliche Begegnung zwischen uns Menschen kann erst durch den Mut entstehen, einander auf den Kreuzwegen des Lebens zu begleiten. Das ist die Begegnung mit der Liebe Gottes, die vom Tod zum Leben führt.

Weitere Eindrücke vom Kreuzweg findet ihr hier.

Fotos: Maik Kohlsdorf

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