Unsere Dok-Film-Empfehlung: „Am Kölnberg“

Julia, Juliane, Daniel und Max schreiben: „Am Kölnberg eine Wohnsiedlung in Köln-Mesche- nich, beherbergt ca. 4100 Menschen aus 60 Ländern. Man redet nicht darüber und wenn, dann hört man eigentlich nur negative Schlagzeilen.Ein sozialer Brennpunkt, der für zahlreiche Dreharbeiten genutzt wurde. Robin Humboldt und Laurentia Genske, Studierende der Kunsthochschule für Medien Köln, wollten genau wissen was dahinter steckt und begaben sich auf eine zweijährige Reise.

Sie suchten nach spannenden Geschichten von Menschen und fanden Nane, Martha, Biene und Karl-Heinz. Vier Menschen, denen der Kölnberg seit längerem oder kurzen Heimat geworden ist. Die Filmemacher stellen sie nicht auf eine herablassende Art, sondern auf eine fürsorgliche und respektvolle Weise dar, welche den Zuschauern die Möglichkeit gibt, mit ihnen und nicht über sie zu lachen.

Wir, als ökumenische Filmempfehlungsgruppe haben uns für diesen Film entschieden, aufgrund der Thematik und Darstellung der Protagonisten. Dem Zuschauer wurde es leicht gemacht, sich in die Situation der Hauptfiguren hinein zu versetzen und man konnte ein Stück „mitleben“. Der Film gewährt einen Einblick in die Alltagssituation und die vermeintliche Chancenlosigkeit der Menschen am Kölnberg. Wir empfehlen diesen Film Jugendlichen, da er eine gute Diskussionsgrundlage für die Themen „Sozialstaat“, „Chancengleichheit“, „Ghettoisierung“, usw. bietet und mit einer einfühlsamen Kameraführung eine interessante Geschichte erzählt“

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